30.08.-01.09.
Am Freitag flog ich nach Los Angeles, um dort das verlängerte Labourday Wochenende zu verbringen. Gut gelandet mietete ich mir ein Auto, um mich in der Stadt der Autos fortbewegen zu können. Nach einer Stunde Fahrtzeit im dichten Stadtverkehr fand ich mein Hotel im Stadtteil Hollywood und war sehr angenehm überrascht. Eine tolle Ausstattung zum günstigen Preis und das auch noch bei der Lage. Nachdem ich mein Zimmer besichtigt hatte, zog es mich auch sogleich auf den Hollywood Blvd, um mir den Walk of Fame anzusehen. Schon ein aufregendes Gefühl über all die bekannten Namen so vieler verschiedener Stars zu laufen. Ein besonderer Augenschmaus was das berühmte Premierenkino Mann’s Chinese Theatre mit den Hand- und Fußabdrücken vieler Weltstars auf dem Vorplatz.
Am nächsten Tag versuchte ich möglichst nah an das berühmte Hollywood Sign zu gelangen. Dies stellte sich jedoch leider als so gut wie unmöglich heraus, da der Hügel, auf dem die berühmten Buchstaben stehen, absolut unerschlossen sind. Also musste ich mich mit einem fernen Blick begnügen. Anschließend fuhr ich in die Universal Studios. Was für ein Abenteuer. Tausende Menschen hatten an diesem wunderschönen Tag die gleiche Idee. Doch dank sehr guter Organisation innerhalb des großen Geländes war das kein Problem. Hier konnte man nun nach Lust und Laune verschiedene Rides besuchen. So wurde ich nass bei einer Fluss Tour durch den Jurassic Park, fast taub mitten im Terminator 3D Studio und verschiedenen wild um sich schießenden Terminatoren, schwindlig bei einer atemberaubenden Flugreise Back to the Futurer, erschreckt in den Pharaonengräbern der Mumie und beeindruckt vom rockenden Musical Spidermann. Auch die anschließende Studio Tour durch verschiedene Filmsets war super interessant. Schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn man viele bekannte Filmsets erkennt und einem ein klein wenig die Illusion der Filme geraubt wird. Interessant gestaltet wurde diese Tour durch ein künstliches Erdbeben, einen plötzlichen Regen mit herbeirasender Flutwelle und vielen anderen netten Überraschungen. Ich hatte jedenfalls einen kunterbunten Tag, an den ich mich gern zurück erinnere. Am abend schaute ich mir dann noch einen Film im Mann’s Chinese Theatre an – ebenfalls ein echtes Highlight. So müssten alle Kinos ausgestattet sein! Edel, riesig groß, toller Sound, riesige Leinwand und mit ganz viel Charme und Atmosphäre.
Am Sonntag zog es mich dann ins berühmte Beverly Hills. Schon eine nette Wohngegend. Viele beeindruckende Villen, mit hohen Palmen besäumte Straßen und schnelle teuere Autos auf den Straßen. Kein Wunder, dass viele bekannte Stars hier ihr Domizil haben. Der Rodeo Drive, die berühmte teuere Einkaufsmeile war mir ebenfalls einen Besuch wert. Allerdings beschränkte ich mich hier dann doch lieber auf das Schauen, als aufs Kaufen. Am Nachmittag fuhr ich dann zu den berühmten Stränden der Stadt – dem Santa Monica Beach und dem Venice Beach. Vor allem letzterer ist ein echtes Erlebnis. Hier, wo zu großen Teilen die Serie Baywatch gedreht wurde, gibt es einen wunderschönen Strand. Noch interessanter war jedoch der Sidewalk. Viele, viele kleine bunte Geschäfte, Künstler, und Straßenhändler machten den Strandbummel zum Erlebnis. Zwischen Sidewalk und Strand gab es genügend grüne Oasen, auf denen gepicknickt, Sport getrieben oder einfach nur das bunte Treiben beobachtet werden konnte. Auch die bekannte Muscle-Mile befindet sich hier. Der anschließende Sonnenuntergang begleitet von rhythmischen und ekstatischen Trommeln vieler Bongos, Trommeln und was immer dazu benutzt werden konnte, ließen den Tag harmonisch ausklingen.
Am Montag dann schaute ich mir LA Downtown an. Überraschend für mich war dabei die Tatsache, dass die Stadt fast ausgestorben war. Dank des Labourdays gab es kaum Autos, kaum Menschen und schon gar keine offene Geschäfte. So konnte ich mir ganz in Ruhe die Union Station, das World Trade Center, das Civic Center und den restlichen Financial District ansehen. Alles in allem war Downtown LA jedoch bei weitem nicht so interessant wie bspw Downtown San Francisco.
Nach einem weiteren aufregendem Wochenende flog ich heim und warf einen letzten Blick auf das hell beleuchtete LA.
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